Einsatz mit Kampfmitteln

Am 23.11.2019 lud der Kreisfeuerwehrverband Waldshut die Kreisausbilder und interessierten Feuerwehrleute aus dem Regierungsbezirk Freiburg, zu einem Vortrag über die Beseitigung von Kampfmitteln aus den beiden Weltkriegen, ein. Der dreistündige Vortrag wurde von der Feuerwehr Laufenburg im Feuerwehrhaus ausgerichtet.
Herr Mathias Peterle, Feuerwerker im Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg, hatte sich bereiterklärt, diesen Vortrag vor Feuerwehrangehörigen zu halten.
Der Referent berichtete im ersten Teil allgemein über den Kampfmittelbeseitigungsdienst, seine Aufgaben und deren Alarmierung.

Ein Großteil der Bevölkerung glaubt, dass Bomben und Granaten aus den beiden Weltkriegen keine Gefahr mehr für die Öffentlichkeit darstellen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Kampfmittel und Munition, die schon Jahrzehnte im Erdreich liegen, werden immer schwieriger oder sogar unmöglich zu entschärfen. In so einem Fall gibt es keine andere Möglichkeit als diese kontrolliert zu sprengen.

Im zweiten Teil ging der Referent auf das Kapitel Kampfmittel in den Ausbildungsunterlagen Grundausbildung Truppmann 1 genauer ein. Anhand von Originalteilen zeigte Herr Peterle, was eine Handgranate ist und wie eine Handgranate aussehen kann. Auch eine Tellermine hatte Herr Peterle dabei.
Ebenso wurde den Zuhörern erklärt, was Explosionswaffen und was brandstiftende Kampmittel sind. Den Teilnehmern stand eine ganze Reihe von Zündern, die aus Bomben unterschiedlicher Herkunft und Nationalität ausgebaut wurden, zur Ansicht und Begutachtung zur Verfügung. Hinter jedem Anschauungsstück stand eine Interessante Geschichte zu derer Herkunft.

Am Ende bedankten sich Kreisverbandvorsitzender Ralf Rieple aus Waldshut-Tiengen, sein Stellvertreter Kommandant Markus Rebholz aus Laufenburg und Thomas Lamade, Fachgebietsleiter Aus- und Weiterbildung des Landkreises Waldshut, bei Herrn Peterle mit einem kleinenGeschenk.

Fotos Südkurier
Bericht Thomas Lamade